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Tagung in Rostock
1./2. Oktober 2007
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Hintergrund

Als Hinterlassenschaften bewaffneter Konflikte gefährden Landminen in vielen Ländern die Bevölkerung. Die rasche und vollständige Beseitigung der weltweit etwa 100 Millionen vergrabenen Landminen ist eine große technische Herausforderung. Eines der am häufigsten zum Humanitären Minenräumen eingesetzten Geräte ist gegenwärtig der Metalldetektor; diese Geräteklasse weist jedoch, bedingt durch allgegenwärtig im Boden befindliche Metallteile, eine hohe Fehlalarmrate auf.

Zielsetzung

Die Zielsetzung des Projektverbundes ist es, die hohen Fehlalarmraten beim Einsatz von Metalldetektoren zum Humanitären Minenräumen in erheblichen Maße zu reduzieren. Dazu wird der Projektverbund primär das Potenzial nachgeschalteter mathematischer Methoden zur Analyse der von Metalldetektoren konventioneller Bauart gelieferten Messdaten herausarbeiten. Es werden dabei zwei Ansätze parallel verfolgt: (1) Lokale 3-D-Bildgebung und (2) Signalanalyse; darüber hinaus werden Arbeiten zum Bodeneinfluss und zur Messtechnik-Optimierung durchgeführt (siehe Abb. rechts).


Laufzeit

Die Laufzeit der Projekte im Verbund beträgt drei Jahre; die einzelnen Projekte innerhalb des Verbunds wurden im Oktober 2003 begonnen. Der Verlauf der einzelnen Projekte gliedert sich in eine Entwicklungs- und in eine Realisierungsphase: Zunächst wird die Machbarkeit und Leistungsfähigkeit der einzelnen Ansätze im Labor demonstriert; im Anschluss wird die Leistungsfähigkeit mit realen Metalldetektoren und unter realistischen Bedingungen evaluiert.

Förderung

Der Projektverbund wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Stand: 9/2007